Architekten in der Schule

Die beiden Architekten Stephanie Reiterer und Jan Weber-Ebnet bieten hervorragende Fortbildungen an.Außerdem kann man sie für Projekte in der Schule buchen. Schülerinnen und Schüler sind begeistert von den Ideen, haben enorm viel Spaß beim Umsetzen der Ideen und werden kreativ am praktischen Tun.

www.architektur-und-schule.org

In Aresing wurden bisher zwei Projekte durchgeführt:

Licht im Raum:
Gruppe 1: Experimente mit Tageslicht
Gruppe 2: Experimente mit künstlichem Licht

Favelas:
40 Schülerinnen und Schüler versuchen sich - wie in Brasilien - am Bau von kreativen Hütten.

Licht im Raum - Tageslicht
Experiemtieren mit Tageslicht

Licht im Raum - Tageslicht

Eine Gruppe hat sich entschieden mit Tageslicht zu experimentieren.

Dabei studierten sie anfangs, wie unterschiedlich Licht reagiert, wenn es durch die Öffnungen in einem Raum fällt.

Dazu gestalteten die Schülerinnen und Schüler einen Stiefelkarton zu einer Aula um, schnitten Lichtöffnungen in die Wände, gestalteten die Innenräume mit Säulen, Tischen oder anderen Objekten. Um den Lichteinfall zu testen leuchteten sie von außen mit Strahlern in den "Schuhkarton". Nach innen fotografiert, hat man den Eindruck, man sieht wirklich in einen realen Raum hinein.

Licht im Raum - Künstliches Licht
Experiemtieren mit künstlichem Licht

Licht im Raum - Künstliches Licht

Die andere Gruppe hat sich entschieden mit künstlichem Licht zu experimentieren.

Sie mussten erst einmal einige technische Aufgaben lösen, nämlich z.B. LEDs in verschiedenen Farben mit Knopfzellen zu verbinden und diese an den Wänden oder im Deckel zu fixieren.

Auch diese Schülergruppen hatten den Auftrag aus einem Stiefelkarton eine Gestaltung der Aula zu entwerfen. Dabei durften sie weitere Materialien wie farbige Folien, LED-Lichtbänder, Pappe etc. verwenden.

Durch das Fotografieren in den Raum hinein entstanden spannende Effekte, die alle total begeisterten.

Favelas: Kreativhütten
Faveals

Favelas: Kreativhütten

Bei dieser Aktion hatten wir uns viel vorgenommen. 40 Schülerinnen und Schüler der beiden Klassen 8 und 9 wurden zusammengewürfelt und neu gemischt. In Gruppen zu 5 Schülern lernten sie zuerst die Entstehung von Favelas in verschiedenen Erdteilen kennen. Viele Künstler und Architekten haben sich diese Idee abgeschaut und in ihre Objekte aufgenommen.

Jetzt sollte jede Gruppe aus 50 Schaschlikstäbchen das Grundgerüst ihres Favela-Häuschens selbst entwerfen. Gehalten wurden sie durch Gummis, die an den Ecken verknotet wurden. Die einzelnen Gerüste mussten dann zu einem Gesamtobjekt verbunden werden. Hier kam auch die erwünschte Gruppendynamik zum Tragen.

Die Häuschen wurden anschließend im Modell zu einem Dorf arrangiert und in die Realität umgesetzt. Dazu bekam jede Gruppe 50 Dachlatten und jede Menge Kabelbinder. Mit Folien konnten die Wände gestaltet werden.

Im Schulhof stand ihr Faveladorf allerdings nicht lange. Ein großer Wehrmutstropfen war der, dass die Objekte dem Wetter, aber vor allem dem Angriff einiger Schülerinnen und Schülern nicht Stand hielten.

Die Aktion aber war sehr gelungen und hat wahnsinnig Spaß gemacht. Auch Schülergruppen, die sich am Anfang nicht sehr gut verstanden haben, leisteten hervorragende Teamarbeit.